Jahrgang 1972, wohnhaft in Neuburg bei Wismar; Prädikantin, Exerzitienbegleiterin und nebenamtliche Kirchenmusikerin; eingesegnete Schwester seit 2017
Zum Ordo Pacis bin ich im Jahr 2012 gekommen. Ich hatte bei einem Exerzitienkurs von einer Ordo-Pacis Schwester gehört, was meine Neugierde und eine alte Sehnsucht nach einer geistlichen Gemeinschaft wieder geweckt hatte. So begab ich mich auf die Suche und nahm Kontakt auf, war 2013 zum ersten mal bei unserem Jahreskonvent dabei. Ich war auf der Suche nach Menschen, mit denen ich meinen Glauben teilen konnte. Da mein Mann Pastor ist, stehe ich immer eher zwischen der Gemeinde und meinem Mann. Auch bin ich in der Gemeinde ehrenamtlich und auf Honorarbasis tätig. Ich spürte, dass ich etwas außerhalb meiner Ortsgemeinde brauchte, um geistlich auftanken zu können. Parallel dazu bin ich auch seit vielen Jahren auf dem kontemplativen Weg mit dem Jesusgebet unterwegs. Auch hier war mir wichtig, Menschen zu haben, die mich verstehen und die mich unterstützen. In unserer Regel gibt es gleich am Anfang einen Satz der mich dabei sehr trägt:
Beten heißt, uns der liebenden Gegenwart Christi in uns aussetzen - ganz entspannt, losgelassen von uns selbst - und eben Ihn beten lassen in uns.
Mich berührt am meisten, dass wir verschiedenen Frauen mit unseren verschiedenen Geschichten und Lebenszusammenhängen über unsere Mitte Christus verbunden sind. Er ist unser Zentrum an dem wir uns orientieren. Und so sind wir auch miteinander und füreinander da, in der Begegnung und im Gebet, ich bringe mich zusätzlich dazu bei uns im Hausrat ein und gebe auch Kurse in unserem Haus der Stille und Begegnung.