Ruth Madeheim

Jahrgang 1931, wohnhaft in Hamburg, Rentnerin, eingesegnete Schwester seit 1971

Ruth Madeheim

Beim ersten Kennenlernen des Ordo Pacis (zusammen mit einer Gruppe berufstätiger Frauen verbrachten wir einen Tag in der Cella und ich las einen Bericht über den Ordo Pacis im Anschar-Gemeindeblatt) hatte ich das Gefühl: Das ist es! Aber auch: etliche Nummern zu groß für mich. Dann habe ich nach einer Wochenendretraite, die die Cella für Gäste angeboten hatte, gedacht: Wenn Gott mich liebt – dann kann ich auch in den Ordo Pacis eintreten.

Was mich von Anfang an gezogen hat, war: Die gebetete Liturgie. Liturgie kannte ich als: Die besten Sachen sagt man nur, weil sie dahingehören – und hier betete man! Überhaupt war es das Beten, das mich immer wieder anzog.

Und ein zweites, das mir noch heute als „das Ordo-Pacis-Erlebnis“ öfter in den Sinn kommt: Als Cella-Gast hatte ich nach Gebeten gefragt – und bekam das Hingabegebet in der Ich-Form. Und vom Beginn des Postulats an galt es in der Wir-Form. Ein täglich gewordenes Gebet wandelte sich mit Beginn des Postulates! Postulantin wurde ich im Frühjahr 1968 – das ist bald 50 Jahre her! Eingesegnet wurde ich kurz vor meinem 40. Geburtstag – so dass ich immer, wenn ich einen besonderen Geburtstag feiere, auch einen besonderen Einsegnungstag feiern kann.

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